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Wasserschaden: Pinguin-System lagert Kita in Container aus

 

Oberneisen: Aufgrund eines Rohrbruchs an der Hauptzuleitung ist am zweiten Weihnachtstag etwa 24 Stunden lang Wasser in das Gebäude der Kita Oberneisen eingedrungen und durchfeuchtete den Fußboden im gesamten Gebäude. Damit der geregelte Kindergartenbetrieb nach den Weihnachtsferien wieder am 7. Januar beginnen konnte, mussten  die Kinder und Erzieherinnen vorübergehend das Gemeindehaus sowie die Kita in Burgschwalbach nutzen. Da die Sanierung über mehrere Monate dauern wird, musste mittelfristig eine Containerlösung her. 

 

Der Bruch der Leitung befand sich unter der Bodenplatte, so dass das Wasser Boden und Wände im kompletten Gebäude durchfeuchtet hat. Das heißt, sämtliches Inventar musste ausgelagert werden, die gesamte Bodenkonstruktion im Gebäude, welches aus einem alten Teil und einem neuen Anbau besteht, wurde demontiert und eine technische Trocknung eingerichtet, um Innenräume und Wände zu trocknen.

Das untere Drittel der Wände wurde zurückgebaut, das heißt der feuchte Teil der Wandoberfläche, die aus Gipskartonplatten und Dämmung besteht, wurde bis auf die Holz-Unterkonstruktion entfernt, damit die warme Trocknungsluft die durchfeuchtete Holzwand trocknen kann.

 

Die Trocknungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, so dass mit der Wiederherstellung des Gebäudes begonnen werden kann. Wände und Boden werden wieder rekonstruiert, ein neuer Estrich und Bodenbelag wird eingebracht, die Wände werden wieder komplett hergestellt und erhalten einen neuen Anstrich. Die Bauarbeiten ziehen sich aller Voraussicht nach noch bis in den Herbst. Bis alle Arbeiten abgeschlossen sind und die Kita „Gänseblümchen“ wieder bewohnbar ist, ist als Übergangslösung ein Containerdorf mit 17 Wohncontainern auf dem Platz an der Turnhalle in Oberneisen aufgebaut worden.

 

Auf 240 Quadratmetern findet sich hier jeglicher Komfort wieder – klimatisierte Gruppen- und Schlafräume sowie Sanitärräume als auch eine Küche. Natürlich ist der Platz etwas beengter, dennoch können die Kinder spielen, toben und umherlaufen wie vorher auch. Die benötigte Infrastruktur, wie Strom, Wasser- und Abwasseranschluss, sind durch die vorhandene Turnhalle gegeben. Damit der Schutz der Kinder gewahrt ist, erhielt das Gelände rundherum einen Bauzaun mit abschließbarem Eingangstor, so dass sie sich auch im Außenbereich bewegen und spielen können.

 

Nachdem alles eingerichtet war, konnte die Unterkunft Ende März bezogen werden. Und ein am Zaun befestigtes buntes „Gänseblümchen“-Banner sorgte für den ersten Farbklecks am provisorischen Kindergarten, so dass die Kinder auch sehen, wo sie hinein gehen können.

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